Ultraschallgerät kaufen: Checkliste für die Hausarztpraxis
Erkenntnisse


Nikita Müller
Veröffentlicht am
Einführung
Ultraschallgerät für die Hausarztpraxis in der Schweiz kaufen? Eine Checkliste mit 12 Punkten: Untersuchungen, Schallköpfe, Raum, DICOM, SGUM-Fähigkeitsausweis, Schulung, Service, Finanzierung. Von Meditron, Samsung Healthcare Partner seit 2012.
Kurz gesagt: Eine Hausarztpraxis kauft ein Ultraschallgerät für Abdomen, Schilddrüse, Gefässe, Bewegungsapparat und manchmal Gynäkologie, ein paar bis zwanzig Untersuchungen pro Tag. Das richtige Gerät ist das, das zu diesen Untersuchungen und zum Raum passt: Schallköpfe zuerst festlegen, DICOM zur Praxissoftware, den SGUM-Fähigkeitsausweis für die Abrechnung klären, Schulung und Service vor der Lieferung vereinbaren. Diese Checkliste von Meditron SA, Partner von Samsung Healthcare in der Schweiz, führt Sie der Reihe nach durch die zwölf Punkte.
Das Wichtigste in Kürze
Listen Sie zuerst Ihre Untersuchungen auf; sie bestimmen die Schallköpfe, und die Schallköpfe bestimmen den grössten Teil des Preises.
Für eine Hausarztpraxis deckt ein kompaktes Gerät wie der Samsung V5 oder V6 Abdomen, Schilddrüse, Gefässe und Bewegungsapparat ab; der V7 ergänzt die Leberquantifizierung.
Klären Sie vor dem Kauf, welchen SGUM-Fähigkeitsausweis Sie zur Abrechnung brauchen; das Gerät ändert die Regeln nicht.
DICOM-Anbindung an die Praxissoftware und eine zweite Schulung machen das Gerät zum Teil des Alltags.
Kauf, Leasing oder geprüfte Occasion: entscheiden Sie mit der Offerte in der Hand, nicht vorher.
Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Autor: Nikita Müller, Kundenberater Ultraschall.
Die Checkliste mit 12 Punkten
# | Prüfen | Warum es zählt |
|---|---|---|
1 | Untersuchungen: welche, wie viele pro Tag | Bestimmt die Geräteklasse und die Schallköpfe |
2 | Schallköpfe: Konvex, Linear, Endokavitär, Sektor | Grösster Anteil am Preis; bestimmt, was Sie untersuchen können |
3 | Raum: Platz, Strom, Netzwerk, Licht | Ein kompaktes Gerät braucht rund 56 × 63 cm, eine Konsole mehr |
4 | Mobilität: fester Raum oder zwischen Räumen | Kompakter Wagen oder Konsole; Handheld als Ergänzung |
5 | Bildqualität und Automatisierung | Kurze Untersuchungszeiten bei höherem Volumen |
6 | DICOM / Praxissoftware | Bilder und Befunde ohne zusätzliche Klicks in der Patientenakte |
7 | SGUM-Fähigkeitsausweis | Nötig für die Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen in der Schweiz |
8 | Zulassung: CE, Swissmedic | Voraussetzung für den Einsatz am Patienten in der Schweiz |
9 | Schulung: bei Inbetriebnahme und nach ein paar Wochen | Das Team nutzt, was ihm gezeigt wurde |
10 | Garantie und Service | Wer repariert, wie schnell, Leihgerät |
11 | Finanzierung: Kauf, Leasing, Occasion | Einstiegskosten gegen Gesamtkosten |
12 | Demo in Ihrer Praxis | Ihre Untersuchungen, Ihr Raum, Ihr Team |
1–2. Welche Untersuchungen, welche Schallköpfe?
Schreiben Sie die Untersuchungen auf, die Sie machen oder machen wollen: Abdomen, Schilddrüse, Karotiden und Beinvenen, Schulter und Knie, Blase und Prostata, vielleicht Frühschwangerschaft. Jede gehört zu einem Schallkopf: Konvex für das Abdomen, Linear für Schilddrüse, Gefässe und Bewegungsapparat, Endokavitär für Gynäkologie und Urologie, Sektor für das Herz. Eine Hausarztpraxis startet meist mit Konvex und Linear; der Rest folgt dem Patientengut. Schallköpfe sind der grösste Teil des Preises, diese Liste ist deshalb das Nützlichste, was Sie zu einer Offerte mitbringen können.
3–4. Welcher Raum, und bewegt sich das Gerät?
Ein kompaktes Gerät wie der Samsung V5 oder V6 steht auf rund 56 × 63 cm und lässt sich zwischen Räumen rollen; eine grosse Konsole braucht mehr Platz und einen festen Raum. Prüfen Sie Strom, eine Netzwerkdose für DICOM und Licht, das sich dimmen lässt. Soll das Gerät zu Hausbesuchen oder zwischen Standorten mit, ist ein kabelloses Handheld die Ergänzung, nicht der Ersatz; Ultraschallgerät tragbar oder stationär erklärt die Abwägung.
5. Welches Samsung Gerät passt zur Hausarztpraxis?
Für die allgemeine Routinebildgebung sind der Samsung V5 und V6 die übliche Wahl: Crystal Architecture Bildgebung, automatisierte Messungen, kompakte Stellfläche, beim V6 mit optionalem Akku. Praxen mit Leberschwerpunkt schauen sich den V7 mit seinen Quantifizierungswerkzeugen an. Eine Praxis mit grossem Gynäkologieanteil zieht den V8 in Betracht. Der vollständige Vergleich steht in Welches Samsung Ultraschallgerät passt zu meiner Praxis?.
6. DICOM und die Praxissoftware
Fragen Sie den Anbieter Ihrer Praxissoftware nach den DICOM-Angaben und ob eine Worklist unterstützt wird. Mit Worklist gehen die Patientendaten ans Gerät, und Bilder und Befunde kommen automatisch in die Akte zurück. Meditron bindet das Gerät bei der Installation an; die Angaben des Anbieters müssen nur bereitliegen.
7–8. SGUM-Fähigkeitsausweis und Zulassung
In der Schweiz setzt die Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen mit den Krankenversicherern den entsprechenden SGUM-Fähigkeitsausweis für die Untersuchungsart voraus; prüfen Sie die aktuellen Anforderungen bei der SGUM, bevor Sie kaufen. Das Gerät selbst muss CE-gekennzeichnet sein und die Anforderungen von Swissmedic erfüllen, was bei den von Meditron verkauften Samsung Geräten der Fall ist.
9–10. Schulung, Garantie und Service
Planen Sie zwei Schulungen: eine bei der Inbetriebnahme, eine nach ein paar Wochen, wenn das Team Fragen aus dem Alltag hat. Fragen Sie, wer die Garantie in der Schweiz einlöst, wer Schallköpfe repariert und wie schnell, und ob ein Leihgerät oder Leihschallkopf verfügbar ist. Service, Schulung und Garantie behandelt das im Detail.
11. Kauf, Leasing oder Occasion
Der Kauf hat die tiefsten Gesamtkosten, Leasing die tiefsten Einstiegskosten, ein geprüftes Occasionsgerät den tiefsten Preis für ein bestimmtes Modell. Entscheiden Sie mit den Offerten in der Hand: Meditron erstellt Kauf- und Leasingofferte nebeneinander und bietet Occasionsgeräte je nach Verfügbarkeit an. Siehe Ultraschall-Leasing für Arztpraxen und Ultraschallgerät neu oder Occasion.
12. Die Demo in Ihrer Praxis
Der letzte Punkt entscheidet. Meditron bringt das Gerät aus der engeren Wahl in Ihre Praxis und schallt Ihre typischen Fälle mit Ihrem Team in Ihrem Raum. Bildqualität, Bedienung und Stellfläche werden dort beurteilt, wo sie zählen, und das Schallkopfset wird bestätigt, bevor die Offerte definitiv ist.
Nächster Schritt
Demo in Ihrer Praxis vereinbaren. Lesen Sie auch: Welches Samsung Ultraschallgerät passt zu meiner Praxis?. Alle Modelle im Überblick: Samsung Ultraschall bei Meditron.
Quellen: Produktspezifikationen von Samsung Healthcare gemäss meditron.ch; SGUM (Fähigkeitsausweise); Swissmedic; Verkaufs- und Applikationspraxis der Meditron SA.
Autor: Nikita Müller, Kundenberater Ultraschall, Meditron SA. Geprüft von: Christelle Sam-Hine, Applikationsspezialistin Ultraschall. Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026.
Häufige Fragen
Lass uns sprechen!
Sie haben Fragen, benötigen ein Angebot oder möchten eine Demo buchen? Wir sind für Sie da.
info@meditron.ch
+41 22 995 01 91
Place de l'Industrie 2, 1180 Rolle, Schönenhofstrasse 19, 8500 Frauenfeld
Ultraschallgerät kaufen: Checkliste für die Hausarztpraxis
Erkenntnisse


Nikita Müller
Veröffentlicht am
Einführung
Ultraschallgerät für die Hausarztpraxis in der Schweiz kaufen? Eine Checkliste mit 12 Punkten: Untersuchungen, Schallköpfe, Raum, DICOM, SGUM-Fähigkeitsausweis, Schulung, Service, Finanzierung. Von Meditron, Samsung Healthcare Partner seit 2012.
Kurz gesagt: Eine Hausarztpraxis kauft ein Ultraschallgerät für Abdomen, Schilddrüse, Gefässe, Bewegungsapparat und manchmal Gynäkologie, ein paar bis zwanzig Untersuchungen pro Tag. Das richtige Gerät ist das, das zu diesen Untersuchungen und zum Raum passt: Schallköpfe zuerst festlegen, DICOM zur Praxissoftware, den SGUM-Fähigkeitsausweis für die Abrechnung klären, Schulung und Service vor der Lieferung vereinbaren. Diese Checkliste von Meditron SA, Partner von Samsung Healthcare in der Schweiz, führt Sie der Reihe nach durch die zwölf Punkte.
Das Wichtigste in Kürze
Listen Sie zuerst Ihre Untersuchungen auf; sie bestimmen die Schallköpfe, und die Schallköpfe bestimmen den grössten Teil des Preises.
Für eine Hausarztpraxis deckt ein kompaktes Gerät wie der Samsung V5 oder V6 Abdomen, Schilddrüse, Gefässe und Bewegungsapparat ab; der V7 ergänzt die Leberquantifizierung.
Klären Sie vor dem Kauf, welchen SGUM-Fähigkeitsausweis Sie zur Abrechnung brauchen; das Gerät ändert die Regeln nicht.
DICOM-Anbindung an die Praxissoftware und eine zweite Schulung machen das Gerät zum Teil des Alltags.
Kauf, Leasing oder geprüfte Occasion: entscheiden Sie mit der Offerte in der Hand, nicht vorher.
Zuletzt geprüft: Oktober 2026. Autor: Nikita Müller, Kundenberater Ultraschall.
Die Checkliste mit 12 Punkten
# | Prüfen | Warum es zählt |
|---|---|---|
1 | Untersuchungen: welche, wie viele pro Tag | Bestimmt die Geräteklasse und die Schallköpfe |
2 | Schallköpfe: Konvex, Linear, Endokavitär, Sektor | Grösster Anteil am Preis; bestimmt, was Sie untersuchen können |
3 | Raum: Platz, Strom, Netzwerk, Licht | Ein kompaktes Gerät braucht rund 56 × 63 cm, eine Konsole mehr |
4 | Mobilität: fester Raum oder zwischen Räumen | Kompakter Wagen oder Konsole; Handheld als Ergänzung |
5 | Bildqualität und Automatisierung | Kurze Untersuchungszeiten bei höherem Volumen |
6 | DICOM / Praxissoftware | Bilder und Befunde ohne zusätzliche Klicks in der Patientenakte |
7 | SGUM-Fähigkeitsausweis | Nötig für die Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen in der Schweiz |
8 | Zulassung: CE, Swissmedic | Voraussetzung für den Einsatz am Patienten in der Schweiz |
9 | Schulung: bei Inbetriebnahme und nach ein paar Wochen | Das Team nutzt, was ihm gezeigt wurde |
10 | Garantie und Service | Wer repariert, wie schnell, Leihgerät |
11 | Finanzierung: Kauf, Leasing, Occasion | Einstiegskosten gegen Gesamtkosten |
12 | Demo in Ihrer Praxis | Ihre Untersuchungen, Ihr Raum, Ihr Team |
1–2. Welche Untersuchungen, welche Schallköpfe?
Schreiben Sie die Untersuchungen auf, die Sie machen oder machen wollen: Abdomen, Schilddrüse, Karotiden und Beinvenen, Schulter und Knie, Blase und Prostata, vielleicht Frühschwangerschaft. Jede gehört zu einem Schallkopf: Konvex für das Abdomen, Linear für Schilddrüse, Gefässe und Bewegungsapparat, Endokavitär für Gynäkologie und Urologie, Sektor für das Herz. Eine Hausarztpraxis startet meist mit Konvex und Linear; der Rest folgt dem Patientengut. Schallköpfe sind der grösste Teil des Preises, diese Liste ist deshalb das Nützlichste, was Sie zu einer Offerte mitbringen können.
3–4. Welcher Raum, und bewegt sich das Gerät?
Ein kompaktes Gerät wie der Samsung V5 oder V6 steht auf rund 56 × 63 cm und lässt sich zwischen Räumen rollen; eine grosse Konsole braucht mehr Platz und einen festen Raum. Prüfen Sie Strom, eine Netzwerkdose für DICOM und Licht, das sich dimmen lässt. Soll das Gerät zu Hausbesuchen oder zwischen Standorten mit, ist ein kabelloses Handheld die Ergänzung, nicht der Ersatz; Ultraschallgerät tragbar oder stationär erklärt die Abwägung.
5. Welches Samsung Gerät passt zur Hausarztpraxis?
Für die allgemeine Routinebildgebung sind der Samsung V5 und V6 die übliche Wahl: Crystal Architecture Bildgebung, automatisierte Messungen, kompakte Stellfläche, beim V6 mit optionalem Akku. Praxen mit Leberschwerpunkt schauen sich den V7 mit seinen Quantifizierungswerkzeugen an. Eine Praxis mit grossem Gynäkologieanteil zieht den V8 in Betracht. Der vollständige Vergleich steht in Welches Samsung Ultraschallgerät passt zu meiner Praxis?.
6. DICOM und die Praxissoftware
Fragen Sie den Anbieter Ihrer Praxissoftware nach den DICOM-Angaben und ob eine Worklist unterstützt wird. Mit Worklist gehen die Patientendaten ans Gerät, und Bilder und Befunde kommen automatisch in die Akte zurück. Meditron bindet das Gerät bei der Installation an; die Angaben des Anbieters müssen nur bereitliegen.
7–8. SGUM-Fähigkeitsausweis und Zulassung
In der Schweiz setzt die Abrechnung von Ultraschalluntersuchungen mit den Krankenversicherern den entsprechenden SGUM-Fähigkeitsausweis für die Untersuchungsart voraus; prüfen Sie die aktuellen Anforderungen bei der SGUM, bevor Sie kaufen. Das Gerät selbst muss CE-gekennzeichnet sein und die Anforderungen von Swissmedic erfüllen, was bei den von Meditron verkauften Samsung Geräten der Fall ist.
9–10. Schulung, Garantie und Service
Planen Sie zwei Schulungen: eine bei der Inbetriebnahme, eine nach ein paar Wochen, wenn das Team Fragen aus dem Alltag hat. Fragen Sie, wer die Garantie in der Schweiz einlöst, wer Schallköpfe repariert und wie schnell, und ob ein Leihgerät oder Leihschallkopf verfügbar ist. Service, Schulung und Garantie behandelt das im Detail.
11. Kauf, Leasing oder Occasion
Der Kauf hat die tiefsten Gesamtkosten, Leasing die tiefsten Einstiegskosten, ein geprüftes Occasionsgerät den tiefsten Preis für ein bestimmtes Modell. Entscheiden Sie mit den Offerten in der Hand: Meditron erstellt Kauf- und Leasingofferte nebeneinander und bietet Occasionsgeräte je nach Verfügbarkeit an. Siehe Ultraschall-Leasing für Arztpraxen und Ultraschallgerät neu oder Occasion.
12. Die Demo in Ihrer Praxis
Der letzte Punkt entscheidet. Meditron bringt das Gerät aus der engeren Wahl in Ihre Praxis und schallt Ihre typischen Fälle mit Ihrem Team in Ihrem Raum. Bildqualität, Bedienung und Stellfläche werden dort beurteilt, wo sie zählen, und das Schallkopfset wird bestätigt, bevor die Offerte definitiv ist.
Nächster Schritt
Demo in Ihrer Praxis vereinbaren. Lesen Sie auch: Welches Samsung Ultraschallgerät passt zu meiner Praxis?. Alle Modelle im Überblick: Samsung Ultraschall bei Meditron.
Quellen: Produktspezifikationen von Samsung Healthcare gemäss meditron.ch; SGUM (Fähigkeitsausweise); Swissmedic; Verkaufs- und Applikationspraxis der Meditron SA.
Autor: Nikita Müller, Kundenberater Ultraschall, Meditron SA. Geprüft von: Christelle Sam-Hine, Applikationsspezialistin Ultraschall. Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026.
Häufige Fragen
Lass uns sprechen!
Sie haben Fragen, benötigen ein Angebot oder möchten eine Demo buchen? Wir sind für Sie da.
info@meditron.ch
+41 22 995 01 91
Place de l'Industrie 2, 1180 Rolle, Schönenhofstrasse 19, 8500 Frauenfeld